Biographie

Lebenslauf

Portrait

 

Bundeshaus

Kommissionen

Reden

Vorstösse

 

Medienecho

Pressebilder

Aktuell

Agenda

Kontakt

Portrait

Anita Fetz - im Ständerat für Basel-Stadt und seine Bevölkerung

Als verantwortungsvolle Kleinunternehmerin und Politikerin weiss Anita Fetz, dass man wirtschaftliche Prosperität mit ethischen, sozialen und ökologischen Werten verbinden kann und damit Arbeitsplätze schafft. Ihre Vision von einer weltoffenen, selbstbewussten und toleranten Schweiz bringt sie mit Kompetenz und Frauenpower in Bern ein.

Anita Fetz hat Ideen, sucht nach zukunftsorientierten Lösungen und sie handelt.

Seite an Seite für die beiden Basel: Ständerätin Anita Fetz mit ihrem Kollegen Claude Janiak vor BS- und BL-Flagge.

Seit acht Jahren Seite an Seite für die beiden Basel: Ständerätin Anita Fetz mit ihrem Kollegen Claude Janiak vor Siebendupf und Baslerstab.

Mit ihrem langjährigen Engagement hat sie viel bewegt zusammen mit anderen Menschen über Partei- und andere Grenzen hinweg. Dabei hat sie Feindbilder abgebaut.

Anita Fetz ist spontan, begeisterungsfähig, lebenslustig und neugierig. Sie politisiert mit Ideen, Lust und Erfahrung für die Menschen und die Interessen der Region Basel.

Hier gehts direkt zu den aktuellen politischen Schwerpunkten der Basler Standesvertreterin.

Und hier weiter zu den bisherigen Stationen von Anita Fetz.

 

Stationen einer beruflich und politisch engagierten Laufbahn

1975

Als 18jährige Schülerin ist sie mit dabei bei der Besetzung von Kaiseraugst. 13 Jahre später wird sie als Nationalrätin die Leichenrede zur Beerdigung des AKW Kaiseraugst halten. Daraus entwickelt sie ihren politischen Optimismus. «Zusammen mit anderen kann man etwas ändern, wenn man sich engagiert.»

1976-83

Studium der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Basel und Berlin.

Neben dem Studieren steht das Politisieren in der Studentenpolitik und im Rahmen der neuen Frauenbewegung. Damals redet noch niemand von Frauenpower, sondern die Frauen powern sich in die Öffentlichkeit. «Wir sind die Frauen, die mehr als das Übliche wollen, nämlich Einfluss und Mitsprache in allen gesellschaftlichen Bereichen.»

 

1981: Als junge Feministin und Vertreterin der OFRA hält
Anita Fetz auf dem Basler Marktplatz eine Rede zum 1. Mai.

1980/81

Ist sie Ofra-Sekretärin in Basel zusammen mit Veronica Schaller, später Sanitätsdirektorin in der Basler Regierung. Gleichzeitig sitzt sie in der nationalen Geschäftsleitung der Ofra zusammen mit Claudia Kaufmann, später EDI-Generalsekretärin, Zita Küng, später GDI-Funktionärin, Elisabeth Freivogel, heute bekannte Anwältin, die fast alle Lohnklagen von Frauen durchsetzt, und vielen anderen engagierten Frauen, die heute an verschieden Orten tätig sind. Mit Yolanda Cadalbert, heute bekannte Autorin von Büchern mit Bestseller-Format betreut Anita Fetz jahrelang die Redaktion der 'Emanzipation', der grössten Frauenzeitschrift der neuen Frauenbewegung in der Schweiz. «Wir haben den Grundstein für weibliche Beziehungsnetze und Seilschaften gelegt, auf die wir noch heute still und effizient zurückgreifen können. Und das Beste: es sind daraus Freundschaften geworden, die Jahrzehnte überdauern.»

1984-89

Mitglied des Grossen Rates für die POB. Ein paar ihrer Vorstösse, die Spuren hinterlassen haben: Informationspflicht für alle, die Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, Einsetzen einer Frauenkommission und eines Gleichstellungsbüros, Standesinitiative Stopp den AKW, Verzicht auf die Südzubringer-Autobahn ...

 

Wahlkampf 1987. 
Mit 27 Jahren ist Anita Fetz die jüngste Nationalrätin.

1985-90

Mitglied des Nationalrates für die POCH. Wichtige Vorstösse, die Spuren hinterlassen haben: Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes, daraus ist das heute gültige Gleichstellungsgesetz entstanden; Einführung der Produktehaftplicht als Reaktion auf 'Schweizerhalle'; Entkriminalisierung der Drogenkonsument/innen: Freigabe weicher und kontrollierte Abgabe harter Drogen.....
Rücktritt aus beruflichen Gründen. «Wenn ich es mir von der Arbeit her wieder leisten kann, werde ich in irgendeiner Form wieder aufs politische Parkett zurückkehren - spätestens als graue Pantherin.»

seit 1986

Gründung und Aufbau der Firma femmedia ChangeAssist, einer Beratungsfirma, die auf Personalentwicklung, Chancengleichheit und Veränderungsprozesse in Betrieben und bei Menschen spezialisiert ist. «Investitionen in die Weiterbildung sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Muss. Der wichtigste Erfolgsfaktor für Firmen sind immer noch die engagierten und qualifizierte Mitarbeiter/innen. Auch wenn das gewisse Börsenraider und Manager gerne vergessen.»

1990-97

Mitgründerin und Mitglied des Verwaltungsrates der Alternativen Bank Schweiz. «Ich will wissen, dass mein Geld weder in Waffen, noch in Umweltzerstörung investiert wird. Mit meinem Geld sollen ökologisch interessante, sozialverträglich organisierte Firmen und Projekte finanziert werden, deshalb engagiere ich mich für den Aufbau der ABS.» Damals bei der Gründung wurde die Bank von den Grossen der Branche belächelt. Später wurde die Bank Marktführerin bei der Finanzierung des biologischen Landbaus und vieler interessanter Jungfirmen, die Arbeitsplätze schaffen.

 

Anita Fetz mit Fritz Jenny, Lebenspartner seit 1983.
Die beiden teilen Bett, Tisch und politische Interessen
und sind heute auch verheiratet.

1992-97

Mitglied des Stiftungsrates von Greenpeace Schweiz. «Manchmal braucht es mehr als gute Appelle und schöne Worte, um dafür zu sorgen, dass unsere Kinder noch eine lebenswerte Zukunft haben.»

1995

Schreibt sie das Buch "Frauen auf dem öffentlichen Parkett" ein Handbuch für Frauen, die Einfluss nehmen wollen" im Auftrag von Ruth Dreifuss. Darin wertet sie ihre politischen Erfahrungen aus und zeigt ganz konkret - zusammen mit anderen AutorInnen - wie, wo, wann und mit welchen Mitteln Frauen und Männer in der Schweizerischen Politik Einfluss nehmen können. «Anstatt die Faust im Sack zu machen, zu jammern oder zu resignieren, ist es sinnvoller, sich für eine gerechtere Gesellschaft zu engagieren. Dafür gibt es tausend verschiedenen Wege - einige passen auch zu mir.»

 

Katze Fury (links, †) und Kater Fribi (†). Später hatte Fury einen neuen Kater, Filou (†).

«Unsere Oberkatze Anita kann so viel Politik machen, wie sie will. Hauptsache sie sorgt regelmässig für unser Futter, hat noch Zeit zum Schmusen und setzt sich für die Rechte von uns Tieren ein! Miau!»

1997

Wurde sie vierzig Jahre alt - und ist wieder aktiv in die Politik eingestiegen.
Mit dem besten Wahlresultat aller Kandidierenden in ihrem Wahlkreis ist sie wieder in den Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt gewählt worden.

1998

Hat sie catapulta - ein Impulsprogramm für Neuunternehmerinnen aufgebaut, im Rahmen des Jubiläumsfonds "Ideen für Basel" der Basler Kantonalbank BKB. Bis heute hat das Beratungs- und Förderungsprojekt fast zweihundert Frauen mit Existenzgründungsabsichten beraten. 80 haben im ersten catapulta Jahr den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und 150 Arbeitsplätze geschaffen. «Ich finde, man kann nicht nur immer von der Schaffung von Arbeitplätzen reden. Ich wollte etwas Konkretes tun. Zudem bin ich überzeugt, dass Unternehmerinnen mehr in Menschen investieren und nicht nur den Profit sehen.»

 

DONNA, Schaltfläche zum Comic

Schaltfläche zum Comic

 

 

Donna ist die Ex-Comic-Figur der 'emanzipation' (Zeitschrift für die Sache der Frau). Kreiert und zum Leben erweckt von Madeleine Hunziker, Illustratorin. Bitte anklicken, um den ganzen Comic zu sehen.

1999

Wieder in den Nationalrat gewählt
Am 24. Oktober 1999 ist Anita Fetz mit 20'458 Stimmen für die SP Basel-Stadt in den Nationalrat gewählt worden, zusammen mit Remo Gysin und Ruedi Rechsteiner.
«Ich habe Lust mit Erfahrung und Kompetenz die Politik der Schweiz zu Beginn des 21. Jahrhundert mitzugestalten.»

Und sie ist überzeugt: «Die Schweiz muss sich entscheiden: Verharren wir im Reduit einer ängstlichen, nur auf egoistische Vorteile bedachten Alpenrepublik oder wagen wir den Aufbruch zu einer toleranten und selbstbewussten Nation, die sich in der EU und in anderen Organisationen der Welt für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und friedliche Koexistenz engagiert. Ich habe mich entschieden: für die offene Schweiz!»

 

2003

v.l.n.r. Nationalrat Remo Gysin, Beat Jans (Parteipräsident SP BS), Nationalrätin Anita Fetz, Silvia Schenker, Daniel Goepfert, Nationalrat Ruedi RechsteinerAm 19. Oktober 2003 im ersten Wahlgang als Ständerätin gewählt mit 27'521 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 26'949 Stimmen. Weitere Stimmen erhielten: Zanolari Angelika (9'217), Wirz-von Planta Christine (6'569) und diverse weitere.

.

Resultate Ständeratswahl 2003.

 

 

An der Nominationsversammlung, zusammen mit ihren SP-Kolleg/innen Remo Gysin, Nationalrat; Beat Jans, Präsident SP Basel-Stadt; Silvia Scheniker, Nationalrätin; Daniel Göpfert, Grossrat; Ruedi Rechsteiner, Nationalrat.

seit 2003

Einsatz für Basel und seine Bevölkerung

Als Ständerätin hat Anita Fetz viel für Basel, seine Bevölkerung und für die Schweiz gearbeitet. Innert weniger Monate galt sie als «Stimme der Nordwestschweiz» (NZZ).

 

 

Ständeratskolleginnen und -kollegen sowie Medienschaffende haben sie in ihrer ersten Legislatur zu einem der zehn einflussreichsten Parlamentsmitglieder unter der Bundeshauskuppel gewählt (Sonntags-Zeitung). Unter den zwölf Vorstössen, die in der laufenden Legislatur am meisten bewegt haben, ist auch ein Vorstoss von Anita Fetz (Tages-Anzeiger).

Die Basler Zeitung über Basels Ständerätin: «Hat sich in der Kleinen Kammer eine solide Position erarbeitet. Der Rat hört Fetz zu und nimmt sie ernst. (...) Basel hat mit der engagierten Bildungspolitikerin eine einflussreiche Anwältin im Bundeshaus» (baz, 7. Juni 2007).

Einen ausführlichen Überblick über die Arbeit von Anita Fetz im Ständerat in ihrer ersten Amtszeit finden Sie hier.

 

Ständerätin Anita Fetz (Präsidentin der ständerätlichen Wissenschaftskommission) mit dem damaligen Bildungsminister Pascal Couchepin in Basel (Blick auf den Rhein).

2007

Am 21. Oktober 2007 glanzvoll als Basler Ständerätin bestätigt

mit 32'736 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 27'508 Stimmen.

Schlussresultate Ständeratswahlen 2007

 

 

Am Wahltag zusammen mit ihrem frisch gewählten
Baselbieter Kollegen Claude Janiak.

seit 2007

Weiterer Einsatz für Basel und seine Bevölkerung und die Schweiz

In ihrer zweiten Amtszeit als Ständerätin hat sich Anita Fetz weiter für Basel, seine Bevölkerung und die Schweiz engagiert. Ein besonderer Erfolg für die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtkantons: Sie müssen künftig nicht mehr die Krankenkassenprämien von ausserkantonalen Versicherten mitfinanzieren. Erfolge für Fetz waren auch die Begrenzung des Steuerabzugs für Millionenboni über 3 Millionen Franken und die Rückzahlung der Kosten, die der Schweiz durch die UBS-Rettungsaktion entstanden waren.

Hier geht's weiter zu einer ausführlichen Zwischenbilanz von Anita Fetz über ihre zweite Amtszeit als Basler Ständerätin und zu ihren politischen Schwerpunkten.

Wahlversprechen gehalten und
auch in ihrer zweiten Amtszeit viel bewegt
:
Die Basler Ständerätin Anita Fetz.

Versprechen einhalten - für die Basler Ständerätin Anita Fetz selbstverständlich.

2011

Am 23. Oktober 2011 erneut mit Glanzergebnis als Basler Ständerätin bestätigt

mit 33'758 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 27'375 Stimmen.

Schlussresultate Ständeratswahlen 2011.

 

Staatsschreiberin Barbara Schüpbach gratulierte Anita Fetz zur glanzvollen Bestätigung als Ständerätin (Bild: Juri Weiss, www.bs.ch/Bilder).

Staatsschreiberin Barbara Schüpbach
gratuliert Anita Fetz zur glanzvollen Bestätigung
als Ständerätin. (Bild: Juri Weiss, www.bs.ch/Bilder)

 

Hier geht's weiter zu einer ausführlichen Zwischenbilanz von Anita Fetz zu ihrer dritten Amtszeit als Basler Ständerätin und zu ihren politischen Schwerpunkten.

2015

Am 18. Oktober 2015 mit Zweidrittelsmehrheit als Basler Ständerätin bestätigt

mit 35'842 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 27'528 Stimmen.

Schlussresultate Ständeratswahlen 2015.

 

Strahlende Siegerin nach ihrer erneuten Bestätigung
mit 66,8 Prozent der gültigen Stimmen:
Anita Fetz am Wahltag.
(Bild: Juri Weiss, www.bs.ch/bilddatenbank)